KURZÜBERSICHTDas Wichtigste in Kürze
- Prüfung erfolgt über die jeweilige Zulassungsstelle
- Ortskürzel ist vom Zulassungsbezirk abhängig
- Reservierung schützt die Kombination nur befristet
- Freie Anzeige ersetzt nicht die spätere Zuteilung
Wo prüfe ich die Verfügbarkeit?
Die Verfügbarkeit eines Kennzeichens prüfen Sie beim Online-Dienst Ihrer Stadt oder Ihres Landkreises. Ein bundesweit einheitliches Ergebnis gibt es nicht, weil jedes Ortskürzel und jede Erkennungsnummer im jeweiligen Zulassungsbezirk verwaltet wird.
Wenn Sie nicht wissen, welches Ortskürzel zuständig ist, beginnen Sie mit der Kennzeichenliste und öffnen danach die passende Detailseite.
Warum ist ein Kennzeichen nicht verfügbar?
Eine Kombination kann bereits vergeben, reserviert, gesperrt oder technisch ungeeignet sein. Besonders kurze Kombinationen sind oft belegt. Manche Folgen werden außerdem aus rechtlichen oder lokalen Gründen nicht angeboten.
Auch Zusatzzeichen wie E, H oder Saisonzeiträume können die Auswahl einschränken, weil das Schild lesbar und regelkonform bleiben muss.
Was bedeutet Reservierung?
Eine Reservierung sichert die Kombination für eine begrenzte Zeit. Sie ist noch keine Zulassung. Erst bei der Zulassungsstelle wird das Kennzeichen offiziell zugeteilt und mit Plaketten gültig gemacht.
Nach Ablauf der Frist kann die Kombination wieder freigegeben werden. Deshalb sollten Sie Schilder erst bestellen, wenn die Reservierung bestätigt ist.
Tipps für freie Kombinationen
Wenn die Wunschkombination vergeben ist, testen Sie andere Zahlenlängen, vertauschte Initialen oder neutrale Zahlen. Bei beliebten Ortskürzeln sind Kombinationen mit vierstelligen Zahlen oft realistischer als sehr kurze Varianten.
Für Adressen, Geburtsdaten oder Namen sollte man bedenken, dass ein Kennzeichen öffentlich sichtbar ist. Nicht jede persönliche Kombination ist aus Datenschutzsicht sinnvoll.